HRT bei Grünem und Grauem StarVermessung Sehnerv vor LaserbehandlungKammerwinkel bei grünem Star und Katarakt3D Sehnervdarstellung

Glaukomvorsorge & Verlaufskontrolle mit 3D-Laserscan.

Das Glaukom ist eine der gefährlichsten Augenkrankheiten. Der Hauptrisikofaktor des Glaukoms ist ein erhöhter Augeninnendruck, der zum Absterben der Sehnervenfasern und schleichender Erblindung führt.
Da dies für den Betroffenen unbemerkt vor sich geht, wird die Krankheit häufig erst erkannt, wenn mehr als 90% der Sehnervenfasern bereits unwiederbringlich zerstört worden sind.

Sechs Prozent aller Menschen ab dem 40. Lebensjahr in Deutschland leiden am Grünen Star.

 

Kammerwasser Glaukom

 

 

 

 

 

 

 

The medical illustration is provided courtesy of National Glaucoma Research, a program of BrightFocus Foundation

Ursachen des Grünen Star

Das Kammerwasser wird im Ziliarkörper gebildet, fließt dann an der Iris vorbei in die Vorderkammer und über den Kammerwinkel und das Trabekelwerk in eine zirkulär verlaufende Vene, den Schlemm´schen Kanal.

Ist der Kammerwinkel zu eng, spricht man von einem Engwinkelglaukom (etwa 5% aller Glaukome), ist der Abfluß im Trabekelwerk gestört (häufigste Form des Grünen Stares, >90%) von einem Offenwinkelglaukom.

 

Neben der Grundvorsorge für den Grünen Star (Augendruckmessung, Papillenbeurteilung), die gemäß der Richtlinien der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig durchgeführt werden sollte, haben wir heute mit HRT und RTA hochmoderne Technologien zur Früherkennung und zur optimalen Verlaufskontrolle des Grünen Stars zur Verfügung.

Jeder kann ein Glaukom bekommen. Besondere Risikofaktoren sind Alter, Glaukom in der Familie, Kurzsichtigkeit und Durchblutungsstörungen.

Die erweiterte Glaukomvorsorge besteht aus Gesichtsfeldbestimmungen, der Vermessung des Sehnerven mit dem Heidelberger Retina Tomographen (HRT, Sehnervenlaserscan) oder aber mit dem Retinal Thickness Analyzer (RTA, Sehnervenkopfvermessung und Netzhautdickenanalyse).
So können bereits kleinste Schädigungen der Nervenfasern frühzeitig erkannt werden.
Dank der neuen, innovativen Glaukommedikamente ist in über 95% der Fälle die medikamentöse Behandlung des Glaukomes völlig ausreichend. Operative Eingriffe sind heutzutage eher die Ausnahme.

HRT Untersuchung

 

 

 

 

 

 

Berührungslose Vermessung des Sehnerven mit dem HRT

Das Hauptmerkmal des Glaukoms ist die Schädigung des Sehnerven.
Eine genaue Beurteilung dieser Schäden ist nur durch eine computergestützte Sehnervenanalyse wie zum Beispiel mit dem Heidelberger Retina Tomograph möglich. Der Heidelberger Retina Tomograph (HRT) ist heutzutage bereits weltweit der Standard in allen Glaukom-Forschungszentren. Er erlaubt die genaue dreidimensionale Darstellung des Sehnerven.
Dieser High-Tech Tomograph tastet die Oberfläche des Sehnerven mit einem Laser hochauflösend ab und berechnet ein dreidimensionales Profil des Sehnerven. Diese Sehnervenanalyse ermöglicht es uns, das Glaukom Jahre vor dem Auftreten erster Beschwerden zu erkennen und zu behandeln.
Dadurch kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Ihr Sehvermögen und Ihr Gesichtsfeld bleiben damit erhalten.
Mit Hilfe einer Datenbank kann der Therapieerfolg objektiv kontrolliert werden, bei der Folgeuntersuchung werden schon kleinste Veränderungen frühzeitig sichtbar.

Ihre Augen sind es wert.

Die Untersuchung mit dem HRT erfolgt berührungsfrei, eine Pupillenerweiterung ist nicht notwendig.
Die sehr geringe Blendung durch den Meßstrahl wird gut toleriert. Die Dauer der Untersuchung mit Analyse und Befundbesprechung liegt bei etwa 15 - 20 Minuten.
Im Anschluß der Untersuchung erhalten Sie von uns selbstverständlich einen Ausdruck der Analyseergebnisse.
Mit jährlichen Vorsorgekontrollen haben Sie eine ausreichende Sicherheit, kürzere Untersuchungsabstände sind nur in sehr seltenen Fällen sinnvoll und notwendig.

In fortgeschrittenen Stadien des Glaukomes beziehungsweise bei extrem hohem Glaukomrisiko kann die HRT-Untersuchung durch eine Untersuchung mit dem Retinal Thickness Analyzer ergänzt werden.